AUTOWELT.EBERT Magazin 01/25

magazin.

Ausgabe 01 | 2025

DIE PFENNING-GRUPPE

UND AUTOWELT.EBERT

Karl-Martin Pfenning im Interview

MERCEDES-BENZ

Die Vielfalt mit dem Stern

FORD

Tradition goes Zukunft

ŠKODA

Vom Underdog zum Zugpferd

LIFESTYLE

Hotspots in der Region

Autohaus Ebert | Ebert Automobile | Auto Knapp

AUTOMOTIVE

& INDUSTRIAL

SERVICES

CHEMICALS,

PHARMA &

HEALTHCARE

RETAIL &

FASHION +

LIFESTYLE

CONSUMER

PRODUCTS

& FOOD

pfenning-group.com

Liebe Leserinnen und Leser,

häufig werde ich nach meiner Unternehmensphilosophie

gefragt. Für mich gibt es dann nur eine Antwort:

Ich schaue nicht zurück, sondern immer nur nach vorne.

Ein mutiger Blick nach vorne ist entscheidend, wenn man

Neues schaffen und Zukunft gestalten will. Genau das

war im Jahr 2014 meine Motivation, als wir mit der

pfenning-Gruppe die traditionsreiche Autowelt Ebert

übernehmen konnten.

Heute, 11 Jahre später, bin ich sehr stolz auf das, was

seitdem mit gemeinsamer Kraft entwickelt wurde:

Die Autowelt Ebert ist eine dynamische Marke, die nach

vorne schaut und auf Vielfalt setzt.

Aus ehemals 220 Mitarbeitern sind rund 600 geworden.

An 21 Standorten bieten wir ein umfassendes Automobil-

Portfolio mit exzellentem Full Service – gewachsen aus

unserem Denken, Handeln und dem Engagement als

familiär geführtes Unternehmen.

Die Begeisterung für das Auto und die Freude am Fahren,

verbunden mit unserer Liebe zur Region: Das und noch

viel mehr spiegelt nun das Autowelt Ebert-Magazin. Es

bietet spannenden Lesestoff und lädt zum Entdecken ein.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser ersten

Ausgabe,

Ihr

Karl-Martin Pfenning

Geschäftsführender Gesellschafter

der Dachgesellschaft pfenning-Gruppe

AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01

EBERT.EDITORIAL

Juwelier Nitsch • P7, 2-3 • 68161 Mannheim

Tel. 06 21 / 2 66 68 • nitsch@nitsch.de • www.nitsch.de

Folgen Sie uns auch auf Instagram unter @juweliernitsch

Gestaltung: www.cepro-design.de

www.nitsch.de

Liebe Kundinnen und Kunden der Autowelt Ebert,

liebe Leserinnen und Leser,

sicher wissen Sie, dass Carl Benz in unserer schönen

Region das Automobil erfunden hat und damit die moderne

Mobilität. Aber wussten Sie auch, dass unser Autohaus

eines der ältesten der Welt ist, gegründet 1898 in Wein-

heim? Diese und viele andere spannende Informationen

finden Sie in der ersten Ausgabe des Autowelt Ebert-

Magazins.

Unser Anspruch ist es, als Automobil-Dienstleister die

Nummer Eins in der Metropolregion Rhein-Neckar zu

sein. Dazu gehört es meiner Meinung nach auch, unsere

Arbeit – die gleichzeitig unsere Leidenschaft ist – für Sie

transparent zu machen.

Im Autowelt Ebert-Magazin erfahren Sie, warum unser

Markenportfolio immer weiter wächst, weshalb wir für

jeden Wunsch eine Lösung haben und wieso E-Mobilität

immer wichtiger wird und auch immer mehr Spaß macht.

Was mich besonders freut: Unsere zufriedenen Kunden

sind unsere besten Markenbotschafter. Lesen Sie in dieser

Ausgabe, wie Logistik-Profi Udo Riesberg mit seinem Ford

Raptor eine Afrika-Durchquerung plant, wie der Mann-

heimer Arzt Hans-Gert Schweigert mit dem Allgemeinen

Schnauferl Club die historische Marke Mercedes-Benz

feiert oder Jürgen Marzi mit uns sein Unternehmen in

Bewegung hält und mit Motorsport bewegt.

Die Leidenschaft für das Auto, verbunden mit der

Liebe zum Leben in der Region. Davon handelt das

Autowelt Ebert-Magazin.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und freue

mich auf ein Wiedersehen in der Autowelt Ebert!

Ihr

Dominik Bessler

Sprecher der Geschäftsführung

AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01

EBERT.EDITORIAL

EBERT.EDITORIAL.

EBERT.BILDWELT.

Die Welt des Autowelt Ebert-Fotografen

Björn Reiss

AUTOMOBIL-DIENSTLEISTER

NUMMER EINS.

Die Autowelt Ebert-Geschäftsführer

Dominik Bessler, Volker Knapp und

Uwe Reinhard im Gespräch

VOLLE KRAFT VORAUS.

Interview mit den Unternehmern

Denis Löwe und Sören Sobottka

LIFESTYLE.GENUSSWELT.

Leckere Adressen in der

Metropolregion

DIE VIELFALT MIT DEM STERN.

Mercedes-Benz – die Ur-Kernmarke

der Autowelt Ebert

SCHNAUFERL UND EIN VIRUS

NAMENS MERCEDES-BENZ.

Interview mit dem Mannheimer

Arzt Dr. Hans-Gert Schweigert

FORD – TRADITION GOES ZUKUNFT.

Die legendäre Marke ergänzt das

Portofolio der Autowelt Ebert

RAPTOR, RANCH UND ROCK‘N‘ROLL.

Interview mit dem Unternehmer

Udo Riesberg

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„FÜR MICH SIND LOYALITÄT UND

VERTRAUEN AM WICHTIGSTEN.“

Interview mit Karl-Martin Pfenning

VOM UNDERDOG ZUM ZUGPFERD.

Škoda – eine Kernmarke der Autowelt Ebert

DER GENTLEMAN DRIVER.

Der Unternehmer Jürgen Marzi

gibt Vollgas

EBERT.MARKENWELT.

21 Standorte, 20 Marken,

600 Mitarbeiter

10 FRAGEN AN ...

die Autowelt Ebert-Mitarbeitenden

Mailin Weidner, Constantin Kompenhans

und Melanie Riesinger

LIFESTYLE.MÄNNERWELT.

Exklusive Adressen für Herren

in der Metropolregion

LIFESTYLE.FRAUENWELT.

Exklusive Adressen für Damen

in der Metropolregion

THEMA.ELEKTROMOBILITÄT.

Alexander Skrobuszynski und Uwe Reinhard

im Gespräch über den geplanten

Hypercharger-Schnellladepark in Weinheim

THEMA.NUTZFAHRZEUGE.

Yannic Kuch und Steffen Pfister im Gespräch

über den neuen eActros 600

EBERT.IMPRESSUM.

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Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Magazin das generische Maskulinum verwendet.

Die verwendeten Personen­bezeichnungen beziehen sich – sofern nicht anders kenntlich gemacht – auf alle Geschlechter.

INHALT.

AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01

EBERT.INHALT

Jedes gute Magazin lebt von guten Bildern. Sie erzählen

Geschichten, erzeugen Emotionen und prägen eine

Marke nachhaltig. Die Bildwelt der Autowelt Ebert wird

maßgeblich von Björn Reiss geprägt. Als Fotograf hat

der 33-Jährige uns zu den Interviews dieser ersten

Ausgabe begleitet. Als Content Manager organisiert er

die Foto-Shootings, die die Vielfalt der Autowelt Ebert

widerspiegeln. Zum Start ins Magazin hier eine Best-of-

Auswahl seiner Bilder.

Auch auf Instagram multipräsent: Björn Reiss

mit seinem Youngtimer Porsche 944

Foto: Sue Hendricks

Keine KI und keine Photoshop-Nachbearbeitung: Im Bikepark Beerfelden springt eine ehemalige Autowelt Ebert-Kollegin über einen

Pössl Vanstar Mercedes-Benz. Eines der persönlichen Lieblingsmotive von Björn Reiss, geshootet für eine Ebert-Anzeigenkampagne.

bild

welt.

AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01

EBERT.BILDWELT

EBERT.BILDWELT

AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01

EBERT.BILDWELT

AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01

Auf frischer Fahrt ertappt: Der MG Cyberster – in freier Wildbahn geschossen von Björn Reiss.

EBERT.BILDWELT

AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01

HERR BESSLER, SEIT 2022 SIND SIE

GESCHÄFTSFÜHRER VON AUTOWELT EBERT.

WAS IST IHRE EBERT-STORY?

Dominik Bessler: Meine Ebert-Story reicht tatsächlich

viel weiter zurück. 2005 begann alles ganz klassisch

mit einer Verkaufsausbildung – danach bin ich durch-

gestartet: vom Gebiets- und Flottenverkäufer bis zum

Verkaufsleiter. Nach einem externen Gastspiel bin ich

2019 ins Unternehmen zurückgekehrt und habe 2022

die Geschäftsführung übernommen.

Im Gespräch: die Autowelt Ebert-Geschäftsführer

DIE AUTOWELT EBERT EXPANDIERT UND SIE

GESTALTEN MASSGEBLICH DIE ERWEITERUNG DER

MARKENVIELFALT. WOHIN GEHT DIE REISE?

Dominik Bessler: Unsere Strategie ist ganz einfach:

Wir wollen mit unseren Marken so breit aufgestellt

sein, dass wir für alle Kunden jederzeit ein passendes

Produkt anbieten können. Natürlich gestalten wir diese

Erweiterung der Markenvielfalt nicht beliebig, sondern

sehr bewusst: Mit jeder neuen Marke runden wir unser

Portfolio weiter ab. Zum Beispiel mit der Übernahme

der Auto Knapp GmbH.

„Unser Ziel und

Anspruch: Auto­

mobil-­Dienstleister

Nummer eins in der

Metropol­region.“

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EBERT.MARKENSTRATEGIE

Dominik Bessler Sprecher der Geschäftsführung, Uwe Reinhard Kaufmännischer Geschäftsführer, Volker Knapp Geschäftsführung

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EBERT.MARKENSTRATEGIE

HERR KNAPP, IHR AUTOHAUS WURDE ZUVOR IN

ZWEITER UND DRITTER GENERATION VON IHRER

FAMILIE GEFÜHRT. WAS WAR DER GRUND FÜR DIE

INTEGRATION IN DIE AUTOWELT EBERT?

Volker Knapp: Der Automobilmarkt befindet sich aktuell

in einem noch nie zuvor dagewesen Wandel. Hinzu kam,

dass sich mein Vater altersbedingt so langsam zur Ruhe

setzen wollte. Mir war klar: Ich will das Autohaus in die

Zukunft führen, aber nicht wie die letzten 60 Jahre der

Auto Knapp Geschichte als Stand-alone-Betrieb. Denn

um in Zukunft auf dem Automobilmarkt erfolgreich zu

sein, ist es zwingend notwendig zu wachsen und das

eigene Geschäft auszubauen. Durch die Partnerschaft

mit der Autowelt Ebert hat sich genau diese neue

Zukunftsperspektive ergeben. Nun können wir gemein-

sam expandieren und erhalten dennoch für unsere

Kunden die gewohnte familiäre Struktur aufrecht. Hinzu

kommt, dass ich meine berufliche Karriere damals im

Autohaus Ebert mit der Ausbildung zum Kfz-Mechatro-

niker begonnen habe und sich nun der Kreis hier wieder

schließt.

MIT FORD HAT SICH DIE MARKENVIELFALT DER

AUTOWELT EBERT NOCH MAL ERHEBLICH ERWEITERT.

WARUM IST MARKENDIVERSITÄT HEUTE SO WICHTIG?

Uwe Reinhard: Als unser Autohaus – übrigens eines der

ältesten der Welt – 1898 in Weinheim gegründet wurde,

war der Automarkt noch sehr klein und bis vor einigen

Jahrzehnten noch überschaubar. Durch unsere Fokussie-

rung auf die Marke Mercedes-Benz kam irgendwann der

Punkt, dem wachsenden Kundenkreis noch mehr bieten

zu wollen. Wer mit einem Mercedes-Benz heute vielleicht

nicht das passende Fahrzeug findet, wird sicher mit

einem Škoda oder einem Ford fündig – einer Marke, die

auch eine breite Palette von Nutzfahrzeugen umfasst.

Volker Knapp: Ford hat im deutschen Markt eine sehr

feste, traditionelle Präsenz. Ford steht aktuell wie alle

westlichen Hersteller vor großen Herausforderungen,

aber einer der großen Pluspunkte gegenüber anderen

Marken sind auf jeden Fall die starken Nutzfahrzeuge –

das ist bei uns auch ein strategischer Fokus. In unserem

FordStore auf der „Weinheimer Automeile“ bieten wir

einen ganz besonderen Mix in einem exklusiven

Ambiente: PKW-Kult-Modelle wie den Mustang, Capri oder

den Raptor ebenso wie eine breite Palette an Nutzfahr-

zeugen für Gewerbetreibende. Mit dieser Marke und den

Produkten stärken wir unsere Position in der Region, da

wir unseren Kunden weitere Alternativen bieten können.

EBERT.MARKENSTRATEGIE

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DIE AUTOWELT EBERT BEFINDET SICH IM BESITZ DER

UNTERNEHMERFAMILIE PFENNING, DIE MIT DER

REGION SEHR VERBUNDEN IST.

Dominik Bessler: Ja, das ist ein großer Mehrwert,

den wir gegenüber anderen Autohäusern haben. Wir

übernehmen Verantwortung für unsere Mitarbeiter,

unsere Lieferanten sowie unsere Dienstleister und stehen

hinter unseren Kunden. Es ist kein Zufall, dass wir bei

der Mitarbeitergewinnung keine Probleme haben. Viele

Mitbewerber klagen, keine guten Mitarbeiter zu finden,

aber wir werden empfohlen – weil wir den Leuten eine

Perspektive geben, sich im Unternehmen weiterzuent-

wickeln. Die familiären Werte, die die pfenning-Gruppe

als Dachgesellschaft pflegt, leben wir auch eins zu eins

in der Autowelt Ebert. Ich bin sehr glücklich darüber,

diesen engen Draht zu Karl-Martin Pfenning zu haben,

der uns mit seiner ganzen Erfahrung immer zur Seite

steht. Er hat auch einen schönen Leitsatz geprägt, der

für unsere Arbeit gilt: „Der Kunde steht immer im Mittel-

punkt, aber niemals im Weg“. Ich finde, das sagt viel aus

über unsere gemeinsame Unternehmensphilosophie.

Volker Knapp: Ich denke auch, dass es kaum einen

weiteren Betrieb in der Größe der Autowelt Ebert gibt,

der „familiäre“ Werte so ernsthaft lebt und pflegt, wie

wir es tun. Vertrauen, kurze Wege und transparente

Kommunikation – das prägt unser Miteinander und

unseren Umgang mit den Kunden.

Dominik Bessler: Bei uns steht definitiv der Mensch im

Mittelpunkt! Dieser menschliche Faktor, dieses nahbare

und familiäre Miteinander, versuchen wir im gesamten

Autowelt Ebert-Netzwerk jeden Tag zu leben: im Service

und im Verkauf. Für uns ist es einfach zentral, die Kunden

spüren zu lassen, dass sie uns auch persönlich wichtig sind.

„Der Kunde

steht immer im

Mittelpunkt, aber

niemals im Weg.“

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EBERT.MARKENSTRATEGIE

NACH IHREN LIEBLINGS-AUTOMARKEN MÜSSEN

WIR SIE NICHT FRAGEN, ODER?

Dominik Bessler: Ganz klar, ich habe den Mercedes-

Benz-Stern quasi schon eintätowiert, aber natürlich stehe

ich auch zu 100 Prozent hinter jeder einzelnen Marke, die

wir im Portfolio haben. Wenn Sie mich aber nach meinen

Lieblings-Mercedes-Benz-Modell fragen, werden Sie viel-

leicht überrascht sein. Ich bin zwar ein sportlicher Fahrer

und hätte es mir früher nie vorstellen können, aber heu-

te ist der V-Klasse-Van mein Lieblingsauto. Er ist einfach

das perfekte Familienauto, bietet Platz und Komfort für

meine Frau und mich, unsere zwei Kinder und den Hund.

Volker Knapp: Ich bin natürlich von Kind auf Ford-Fan.

Die Marke bedeutet mir extrem viel, denn ich bin mit ihr

aufgewachsen. Schon als Kind hat mich der Mustang

fasziniert, der ja auch heute noch eine echte Ikone ist.

Mein erstes eigenes Fahrzeug war ein Ford Fiesta mit

60 PS, mit dem ich, nach Erhalt des Führerscheins zum

18. Geburtstag, die Region unsicher gemacht habe. Heute

bin ich absoluter Fan der Ford ST-Modelle beim Puma und

beim Focus. Diese bieten einen perfekten Mix aus Sport-

lichkeit, Komfort und bieten dazu Platz für die Familie.

EBERT.MARKENSTRATEGIE

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AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01

WELCHE ROLLE SPIELT FÜR SIE DIE E-MOBILITÄT?

Uwe Reinhard: Marken wie Mercedes-Benz werden

weiter hocheffiziente Verbrennungsmotoren entwickeln

und anbieten, aber elektrische Modelle sind das wichtige

Zukunftsthema. Wir hoffen, dass die E-Mobilität von

der neuen Regierung auch wieder vorangetrieben und

gefördert wird. Wir sind für die Zukunft jedenfalls

bestens gerüstet, denn alle Marken der Autowelt Ebert

verfügen über elektrische oder hybride Fahrzeuge im

Portfolio, wie beispielsweise den weltweit einzigen

Diesel-Hybrid von Mercedes-Benz.

SIE STAMMEN AUS DER REGION. WIE WICHTIG IST

IHNEN DIE REGIONALE VERWURZELUNG?

Dominik Bessler: Ich stamme ursprünglich aus dem

Gorxheimertal bei Weinheim und bin in der Region

Odenwald groß geworden. Vom Land zu kommen

genieße ich sehr. Ich finde es auch für meine Kinder

einfach schön, in einem guten regionalen Umfeld

aufzuwachsen.

Volker Knapp: Ich bin in Weinheim geboren und in

der Region aufgewachsen. Ich bin glücklich, hier zu leben

und genieße unsere Lebensart. Das beste Beispiel ist der

Weinheimer Marktplatz. Das ist und bleibt einer meiner

Lieblingsorte in der Region, denn dort trifft Qualität auf

die Herzlichkeit der Menschen unserer Region. Dort

kennt jeder jeden und es gibt immer etwas zu erzählen.

Ob das jetzt das Diebsloch, der Platzhirsch oder der

Tafelspitz ist – fast alle Gastronomen sind Kunden bei

uns, daraus resultiert ein vertrauensvolles und freund-

schaftliches Miteinander.

WENN SIE MAL NICHT GESCHÄFTLICH UNTERWEGS

SIND. WIE ENTSPANNEN SIE AM LIEBSTEN?

Dominik Bessler: Also ich liebe die Pfalz, ich bin dort

mit Begeisterung mit den Kindern in den Weinbergen

unterwegs, besuche mit Freude Weingüter und gehe

sehr gerne gut essen. Für mich und meine Frau ist

das nicht bloß eine Nahrungsaufnahme, sondern

eine echte Leidenschaft geworden. Unser aktuelles

Lieblings­restaurant in der Pfalz ist ein echter Geheimtipp –

das Leopold Restaurant in Deidesheim. Ansonsten bin

ich sehr gerne auf den Golfplätzen in der Region unter­

wegs, am meisten auf meinem Heimatplatz, in Viernheim.

Das verschafft mir den notwendigen Ausgleich, um wieder

Kraft zu tanken.

Volker Knapp: Wenn ich einmal nicht geschäftlich

unterwegs bin, genieße ich vor allem die Zeit mit meiner

Familie – meiner Frau, unseren beiden Töchtern und

unserem Labrador. Zu Hause gemeinsam zu entspannen

oder kleine Unternehmungen zu unternehmen, ist für

mich der perfekte Ausgleich. Außerdem bin ich sehr

gern sportlich aktiv – sei es beim Fußball, Badminton,

Beachtennis oder in den Bergen beim Wandern.

Bewegung hilft mir, den Kopf frei zu bekommen und neue

Energie zu tanken. Vor kurzem habe ich zudem an einem

Golf-Schnupperkurs teilgenommen und festgestellt,

dass auch dieser Sport mir großen Spaß macht und

zur Entspannung beiträgt. Deshalb plane ich, bald die

Platzreife zu absolvieren, um künftig regelmäßig Golf

spielen zu können.

WO SEHEN SIE DIE AUTOWELT EBERT IM JAHR 2030?

Dominik Bessler: Unser Ziel und unser Anspruch:

die Autowelt Ebert als Automobil-Dienstleister Nummer

eins in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar –

mit einem Standort-Netzwerk in den drei Bundesländern

Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Für alle, die sich im Jahr 2030 für Mobilität interessieren,

wird es keinen Weg an uns vorbei geben, denn wir

werden ein nochmals erweitertes Portfolio als heute an-

bieten. Nicht nur mit Verkauf, Finanzierung und Leasing,

sondern auch mit weiteren Marken, neuen Formen der

Kurz- und Langzeitmiete und innovativen Serviceleistungen.

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VOLLE KRAFT

VORAUS

WAS WAR DER GEBURTSMOMENT DER LÖWE ENERGIE?

Denis Löwe: Es gab eine familiäre Verbindung zum

Energieunternehmen EnBW, und ich konnte dort eine

Stelle im Vertrieb ergattern. Von da an ging es auf der

Karriereleiter steil bergauf: Vom Haustürgeschäft über

die erste Teamleitung bis hin zur Leitung des Regional-

geschäfts. Strategische Marketingplanung war mein

Ding – und das hat für richtig gute Wachstumsraten bei

EnBW gesorgt.

DIE KARRIERE BEIM KONZERN WAR ABER NICHT

SPANNEND GENUG?

Denis Löwe: Spannend schon, aber irgendwann kam

der Punkt, dass die Kunden mehr wollten als Standard­

tarife. Weil ich erkannt hatte, dass Versorger in unter­

schiedlichen Netzgebieten unterschiedliche Preise

anbieten, habe ich eine innovative Multiversorger-­

Strategie entwickelt. Das war 2016 die Geburtsstunde

des Geschäftsmodells, mit dem ich 2019 mein Start-up

„Loewe.One“ gegründet habe.

WAS WAR DAS ZIEL?

Denis Löwe: Mein Ziel war es, gewerblichen Kunden

aus dem Mittelstand komplexe Themen der Energie-­

Versorgung, des Energie-Managements und der Energie-­

Kalkulation so einfach und transparent wie möglich zu

erklären – und ihnen die Beschaffung von den Schultern

zu nehmen. Bis 2020 habe ich mit meinem Team die

Produktpalette ständig erweitert und neue Marktseg-

mente aufgenommen. Das Herzstück war der Aufbau

einer Vertriebsplattform mit Energieprodukten unter-

schiedlicher Energieversorger. 2021 habe ich die Firma

dann an einen Gesellschafter verkauft, und seitdem

rocken wir LÖWE ENERGIE als Duett – mit 18 festen

Mitarbeitern und über 150 externen Handelsvertretern.

Sie sehen aus wie DJs, die ein

Electronic-Music-Label führen, doch

Denis Löwe und Sören Sobottka

elektrifizieren auf andere Weise:

Ihre ebenso erfolgreiche wie innovative

Löwe Energie GmbH zeigt Unternehmen

aus der mittelständischen Wirtschaft

smarte Wege zu preiswerter Energie-

versorgung.

Im Interview erklären die beiden

Geschäftsführer ihr Erfolgsmodell –

und verraten, warum ihnen aktuell

(noch) kein E-Auto in die Garage kommt.

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AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01

KUNDENPORTRAIT.LOEWE ENERGIE

Denis Löwe (vorne rechts) und Sören Sobottka

SÖREN, WARUM BIST DU DAMALS BEI LÖWE ENERGIE

EINGESTIEGEN?

Sören Sobottka: Mit Denis hatte ich ja schon am Aufbau

der Firma gearbeitet und wir haben gemerkt: Das passt,

wir wollen ein gemeinsames Unternehmen starten.

2022 wurde schon sehr erfolgreich für uns: Der Fokus

auf Gewerbekunden brachte rasantes Wachstum mit

über 500 Unternehmen – vom Kino bis zum Großkon-

zern alles vertreten – denn alle benötigen Erdgas und

Gewerbe-Strom als Energiequelle. Mittlerweile betreuen

wir gute drei Terawattstunden Energievolumen, das sind

0,5 Prozent des deutschen Energiebedarfs.

DER ENERGIEMARKT VERÄNDERT SICH STÄNDIG.

SEID IHR DA STÄNDIG AUF ALARM?

Sören Sobottka: Das kann man schon so sagen. Wir

müssen ständig informiert sein und besitzen daher eine

Expertise, die Unternehmen nicht haben können. Vor

drei Jahren standen noch vollkommen andere Einkaufs­

parameter im Vordergrund. Um heute eine zuverlässige

Energielieferung zu beziehen, bedarf es zahlreicher Pro-

gnosen, Kenntnisse über Beschaffungsstrategien und

den Mut, bei stark schwankenden Energiepreisen einzu-

decken. Wir zeigen den Weg zu Ökoangeboten, klären

über Preistreiber auf und informieren über strategische

Beschaffungsmethoden. Alles kostenfrei, alles zu 100

Prozent unabhängig und alles schnell und einfach.

WAS UNTERSCHEIDET EUCH VON MITBEWERBERN?

WAS MACHT LÖWE ENERGIE EINZIGARTIG?

Sören Sobottka: Während viele Mitbewerber den

Schwerpunkt auf den Vertragsabschluss legen, setzen

wir auf eine nachhaltige und partnerschaftliche Beglei-

tung unserer Kunden. Für uns steht eine umfassende

Beratung im Mittelpunkt. Grundlage ist stets eine

sorgfältige Analyse, da jedes Unternehmen individuelle

Anforderungen und Zielsetzungen hat. So benötigen

beispielsweise Bäckereien in erster Linie Planungs-

sicherheit, während stark wachsende Unternehmen

flexible Modelle bevorzugen. Wir entwickeln maßge-

schneiderte Strategien zur Energiebeschaffung und

unterstützen bei Bedarf sogar in Bereichen wie der Pro-

duktionsplanung. Besonders für größere Unternehmen

spielt eine präzise Planung eine entscheidende Rolle.

Ein Beispiel ist einer unserer Kunden, ein führender

Gemüse- und Fruchthändler aus der Region Stuttgart

mit rund 160 Niederlassungen. Allein die Kühlsysteme

verursachen hier einen Jahresverbrauch von rund 28

Millionen Kilowattstunden an zahlreichen, bundesweit

verteilten Abnahmestellen. Eine durchdachte Energiebe-

schaffung ist in diesem Umfeld eine äußerst komplexe

und anspruchsvolle Aufgabe – die wir gemeinsam mit

unserem Kunden erfolgreich meistern.

KUNDENPORTRAIT.LOEWE ENERGIE

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AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01

Energie

in Bewegung.

bereits das Thema Batteriespeichersysteme, ein wichtiges

Zukunftsthema.

IHR MACHT EINEN SEHR ENTSPANNTEN EINDRUCK,

ABER SICHER IST EUER BUSINESS AUCH MAL

ANSTRENGEND BIS STRESSIG?

Denis Löwe: Es ist auch mal stressig, aber es macht

auch eine Menge Spaß, der bei uns in der Zusammen-

arbeit entsteht. Wir haben hier in Heidelberg ein sehr

gutes Team mit einem tollen Zusammenhalt und einer

tollen Dynamik. Das ist auch ein Punkt, der uns von

anderen unterscheidet: Wir sind locker und haben Spaß

bei der Arbeit, die wir lieben.

STROM IST EUER GROßES THEMA. FAHRT IHR

EIGENTLICH AUCH ELEKTROAUTOS?

Sören Sobottka: Wir sind zwar Strom-Experten, aber

im Herzen sind wir echte Verbrenner-Fans. Und wir

sehen natürlich, dass E-Autos das Strom-Netz unge-

mein auslasten. Aus unserer Sicht wird es noch ein

paar Jahre dauern, bis die Technik und die ganze

Infrastruktur so ausgereift sind, dass auch für uns ein

Umstieg in Frage kommt. Bis dahin sind wir sehr glück-

lich mit unserer Mercedes-Benz Flotte – natürlich von

der Autowelt Ebert.

WEIL SICH DER ENERGIEMARKT PERMANENT

VERÄNDERT?

Sören Sobottka: Ja, denn Preisschwankungen und hohe

Volatilität sind heute in hohem Maße politisch geprägt.

Die konventionelle Energiegrundlast, die früher durch

Atomkraftwerke gewährleistet wurde, ist weggefallen.

Gleichzeitig geraten Kohlekraftwerke aufgrund strenger

CO2-Auflagen zunehmend unter Druck. Mit dem Ausbau

erneuerbarer Energien wie Sonne und Wind sind wir

stärker denn je von Witterungsbedingungen abhängig.

Das führt zu einer volatilen Energieerzeugung und somit

zu hochpolitischen Preisentwicklungen. Preissprünge

von mehreren Cent pro Kilowattstunde sind inzwischen

keine Seltenheit. Genau an diesem Punkt setzen wir

an: Mit intelligenten und individuell zugeschnittenen

Einkaufsstrategien helfen wir, diese Risiken abzufedern

und die wirtschaftlichen Nachteile zu minimieren. Der

Vorteil für unsere Kunden: Sie müssen sich um nahezu

kaum etwas kümmern. Sie überlassen die Arbeiten uns

und verschaffen sich so Freiräume für ihr Kerngeschäft.

WAS IST DIE ZUKUNFTSPERSPEKTIVE? WO SEHT IHR

LÖWE ENERGIE IN DREI JAHREN?

Sören Sobottka: Wir werden weitere Geschäftsfelder

integrieren und weiter wachsen. Neu im Portfolio ist

06221/431130

dialog@loewe.gmbh

www.loewe.gmbh

KUNDENPORTRAIT.LOEWE ENERGIE

Produkte aus der Region

bieten Qualität und Genuss –

und jeder Kauf bei lokalen

Manufakturen, Betrieben und

Unternehmen fördert die Vielfalt

der eigenen Heimat. Die folgenden

Tipps laden auf jeden Fall zum

Entdecken und Genießen ein.

genuss

welt.

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LIFESTYLE.GENUSSWELT