magazin.
Ausgabe 01 | 2025
DIE PFENNING-GRUPPE
UND AUTOWELT.EBERT
Karl-Martin Pfenning im Interview
MERCEDES-BENZ
Die Vielfalt mit dem Stern
FORD
Tradition goes Zukunft
ŠKODA
Vom Underdog zum Zugpferd
LIFESTYLE
Hotspots in der Region
Autohaus Ebert | Ebert Automobile | Auto Knapp
AUTOMOTIVE
& INDUSTRIAL
SERVICES
CHEMICALS,
PHARMA &
HEALTHCARE
RETAIL &
FASHION +
LIFESTYLE
CONSUMER
PRODUCTS
& FOOD
pfenning-group.com
Liebe Leserinnen und Leser,
häufig werde ich nach meiner Unternehmensphilosophie
gefragt. Für mich gibt es dann nur eine Antwort:
Ich schaue nicht zurück, sondern immer nur nach vorne.
Ein mutiger Blick nach vorne ist entscheidend, wenn man
Neues schaffen und Zukunft gestalten will. Genau das
war im Jahr 2014 meine Motivation, als wir mit der
pfenning-Gruppe die traditionsreiche Autowelt Ebert
übernehmen konnten.
Heute, 11 Jahre später, bin ich sehr stolz auf das, was
seitdem mit gemeinsamer Kraft entwickelt wurde:
Die Autowelt Ebert ist eine dynamische Marke, die nach
vorne schaut und auf Vielfalt setzt.
Aus ehemals 220 Mitarbeitern sind rund 600 geworden.
An 21 Standorten bieten wir ein umfassendes Automobil-
Portfolio mit exzellentem Full Service – gewachsen aus
unserem Denken, Handeln und dem Engagement als
familiär geführtes Unternehmen.
Die Begeisterung für das Auto und die Freude am Fahren,
verbunden mit unserer Liebe zur Region: Das und noch
viel mehr spiegelt nun das Autowelt Ebert-Magazin. Es
bietet spannenden Lesestoff und lädt zum Entdecken ein.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser ersten
Ausgabe,
Ihr
Karl-Martin Pfenning
Geschäftsführender Gesellschafter
der Dachgesellschaft pfenning-Gruppe
AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01
EBERT.EDITORIAL
Juwelier Nitsch • P7, 2-3 • 68161 Mannheim
Tel. 06 21 / 2 66 68 • nitsch@nitsch.de • www.nitsch.de
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Gestaltung: www.cepro-design.de
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Liebe Kundinnen und Kunden der Autowelt Ebert,
liebe Leserinnen und Leser,
sicher wissen Sie, dass Carl Benz in unserer schönen
Region das Automobil erfunden hat und damit die moderne
Mobilität. Aber wussten Sie auch, dass unser Autohaus
eines der ältesten der Welt ist, gegründet 1898 in Wein-
heim? Diese und viele andere spannende Informationen
finden Sie in der ersten Ausgabe des Autowelt Ebert-
Magazins.
Unser Anspruch ist es, als Automobil-Dienstleister die
Nummer Eins in der Metropolregion Rhein-Neckar zu
sein. Dazu gehört es meiner Meinung nach auch, unsere
Arbeit – die gleichzeitig unsere Leidenschaft ist – für Sie
transparent zu machen.
Im Autowelt Ebert-Magazin erfahren Sie, warum unser
Markenportfolio immer weiter wächst, weshalb wir für
jeden Wunsch eine Lösung haben und wieso E-Mobilität
immer wichtiger wird und auch immer mehr Spaß macht.
Was mich besonders freut: Unsere zufriedenen Kunden
sind unsere besten Markenbotschafter. Lesen Sie in dieser
Ausgabe, wie Logistik-Profi Udo Riesberg mit seinem Ford
Raptor eine Afrika-Durchquerung plant, wie der Mann-
heimer Arzt Hans-Gert Schweigert mit dem Allgemeinen
Schnauferl Club die historische Marke Mercedes-Benz
feiert oder Jürgen Marzi mit uns sein Unternehmen in
Bewegung hält und mit Motorsport bewegt.
Die Leidenschaft für das Auto, verbunden mit der
Liebe zum Leben in der Region. Davon handelt das
Autowelt Ebert-Magazin.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und freue
mich auf ein Wiedersehen in der Autowelt Ebert!
Ihr
Dominik Bessler
Sprecher der Geschäftsführung
AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01
EBERT.EDITORIAL
EBERT.EDITORIAL.
EBERT.BILDWELT.
Die Welt des Autowelt Ebert-Fotografen
Björn Reiss
AUTOMOBIL-DIENSTLEISTER
NUMMER EINS.
Die Autowelt Ebert-Geschäftsführer
Dominik Bessler, Volker Knapp und
Uwe Reinhard im Gespräch
VOLLE KRAFT VORAUS.
Interview mit den Unternehmern
Denis Löwe und Sören Sobottka
LIFESTYLE.GENUSSWELT.
Leckere Adressen in der
Metropolregion
DIE VIELFALT MIT DEM STERN.
Mercedes-Benz – die Ur-Kernmarke
der Autowelt Ebert
SCHNAUFERL UND EIN VIRUS
NAMENS MERCEDES-BENZ.
Interview mit dem Mannheimer
Arzt Dr. Hans-Gert Schweigert
FORD – TRADITION GOES ZUKUNFT.
Die legendäre Marke ergänzt das
Portofolio der Autowelt Ebert
RAPTOR, RANCH UND ROCK‘N‘ROLL.
Interview mit dem Unternehmer
Udo Riesberg
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„FÜR MICH SIND LOYALITÄT UND
VERTRAUEN AM WICHTIGSTEN.“
Interview mit Karl-Martin Pfenning
VOM UNDERDOG ZUM ZUGPFERD.
Škoda – eine Kernmarke der Autowelt Ebert
DER GENTLEMAN DRIVER.
Der Unternehmer Jürgen Marzi
gibt Vollgas
EBERT.MARKENWELT.
21 Standorte, 20 Marken,
600 Mitarbeiter
10 FRAGEN AN ...
die Autowelt Ebert-Mitarbeitenden
Mailin Weidner, Constantin Kompenhans
und Melanie Riesinger
LIFESTYLE.MÄNNERWELT.
Exklusive Adressen für Herren
in der Metropolregion
LIFESTYLE.FRAUENWELT.
Exklusive Adressen für Damen
in der Metropolregion
THEMA.ELEKTROMOBILITÄT.
Alexander Skrobuszynski und Uwe Reinhard
im Gespräch über den geplanten
Hypercharger-Schnellladepark in Weinheim
THEMA.NUTZFAHRZEUGE.
Yannic Kuch und Steffen Pfister im Gespräch
über den neuen eActros 600
EBERT.IMPRESSUM.
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Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Magazin das generische Maskulinum verwendet.
Die verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich – sofern nicht anders kenntlich gemacht – auf alle Geschlechter.
INHALT.
AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01
EBERT.INHALT
Jedes gute Magazin lebt von guten Bildern. Sie erzählen
Geschichten, erzeugen Emotionen und prägen eine
Marke nachhaltig. Die Bildwelt der Autowelt Ebert wird
maßgeblich von Björn Reiss geprägt. Als Fotograf hat
der 33-Jährige uns zu den Interviews dieser ersten
Ausgabe begleitet. Als Content Manager organisiert er
die Foto-Shootings, die die Vielfalt der Autowelt Ebert
widerspiegeln. Zum Start ins Magazin hier eine Best-of-
Auswahl seiner Bilder.
Auch auf Instagram multipräsent: Björn Reiss
mit seinem Youngtimer Porsche 944
Foto: Sue Hendricks
Keine KI und keine Photoshop-Nachbearbeitung: Im Bikepark Beerfelden springt eine ehemalige Autowelt Ebert-Kollegin über einen
Pössl Vanstar Mercedes-Benz. Eines der persönlichen Lieblingsmotive von Björn Reiss, geshootet für eine Ebert-Anzeigenkampagne.
bild
welt.
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EBERT.BILDWELT
EBERT.BILDWELT
AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01
EBERT.BILDWELT
AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01
Auf frischer Fahrt ertappt: Der MG Cyberster – in freier Wildbahn geschossen von Björn Reiss.
EBERT.BILDWELT
AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01
HERR BESSLER, SEIT 2022 SIND SIE
GESCHÄFTSFÜHRER VON AUTOWELT EBERT.
WAS IST IHRE EBERT-STORY?
Dominik Bessler: Meine Ebert-Story reicht tatsächlich
viel weiter zurück. 2005 begann alles ganz klassisch
mit einer Verkaufsausbildung – danach bin ich durch-
gestartet: vom Gebiets- und Flottenverkäufer bis zum
Verkaufsleiter. Nach einem externen Gastspiel bin ich
2019 ins Unternehmen zurückgekehrt und habe 2022
die Geschäftsführung übernommen.
Im Gespräch: die Autowelt Ebert-Geschäftsführer
DIE AUTOWELT EBERT EXPANDIERT UND SIE
GESTALTEN MASSGEBLICH DIE ERWEITERUNG DER
MARKENVIELFALT. WOHIN GEHT DIE REISE?
Dominik Bessler: Unsere Strategie ist ganz einfach:
Wir wollen mit unseren Marken so breit aufgestellt
sein, dass wir für alle Kunden jederzeit ein passendes
Produkt anbieten können. Natürlich gestalten wir diese
Erweiterung der Markenvielfalt nicht beliebig, sondern
sehr bewusst: Mit jeder neuen Marke runden wir unser
Portfolio weiter ab. Zum Beispiel mit der Übernahme
der Auto Knapp GmbH.
„Unser Ziel und
Anspruch: Auto
mobil-Dienstleister
Nummer eins in der
Metropolregion.“
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EBERT.MARKENSTRATEGIE
Dominik Bessler Sprecher der Geschäftsführung, Uwe Reinhard Kaufmännischer Geschäftsführer, Volker Knapp Geschäftsführung
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EBERT.MARKENSTRATEGIE
HERR KNAPP, IHR AUTOHAUS WURDE ZUVOR IN
ZWEITER UND DRITTER GENERATION VON IHRER
FAMILIE GEFÜHRT. WAS WAR DER GRUND FÜR DIE
INTEGRATION IN DIE AUTOWELT EBERT?
Volker Knapp: Der Automobilmarkt befindet sich aktuell
in einem noch nie zuvor dagewesen Wandel. Hinzu kam,
dass sich mein Vater altersbedingt so langsam zur Ruhe
setzen wollte. Mir war klar: Ich will das Autohaus in die
Zukunft führen, aber nicht wie die letzten 60 Jahre der
Auto Knapp Geschichte als Stand-alone-Betrieb. Denn
um in Zukunft auf dem Automobilmarkt erfolgreich zu
sein, ist es zwingend notwendig zu wachsen und das
eigene Geschäft auszubauen. Durch die Partnerschaft
mit der Autowelt Ebert hat sich genau diese neue
Zukunftsperspektive ergeben. Nun können wir gemein-
sam expandieren und erhalten dennoch für unsere
Kunden die gewohnte familiäre Struktur aufrecht. Hinzu
kommt, dass ich meine berufliche Karriere damals im
Autohaus Ebert mit der Ausbildung zum Kfz-Mechatro-
niker begonnen habe und sich nun der Kreis hier wieder
schließt.
MIT FORD HAT SICH DIE MARKENVIELFALT DER
AUTOWELT EBERT NOCH MAL ERHEBLICH ERWEITERT.
WARUM IST MARKENDIVERSITÄT HEUTE SO WICHTIG?
Uwe Reinhard: Als unser Autohaus – übrigens eines der
ältesten der Welt – 1898 in Weinheim gegründet wurde,
war der Automarkt noch sehr klein und bis vor einigen
Jahrzehnten noch überschaubar. Durch unsere Fokussie-
rung auf die Marke Mercedes-Benz kam irgendwann der
Punkt, dem wachsenden Kundenkreis noch mehr bieten
zu wollen. Wer mit einem Mercedes-Benz heute vielleicht
nicht das passende Fahrzeug findet, wird sicher mit
einem Škoda oder einem Ford fündig – einer Marke, die
auch eine breite Palette von Nutzfahrzeugen umfasst.
Volker Knapp: Ford hat im deutschen Markt eine sehr
feste, traditionelle Präsenz. Ford steht aktuell wie alle
westlichen Hersteller vor großen Herausforderungen,
aber einer der großen Pluspunkte gegenüber anderen
Marken sind auf jeden Fall die starken Nutzfahrzeuge –
das ist bei uns auch ein strategischer Fokus. In unserem
FordStore auf der „Weinheimer Automeile“ bieten wir
einen ganz besonderen Mix in einem exklusiven
Ambiente: PKW-Kult-Modelle wie den Mustang, Capri oder
den Raptor ebenso wie eine breite Palette an Nutzfahr-
zeugen für Gewerbetreibende. Mit dieser Marke und den
Produkten stärken wir unsere Position in der Region, da
wir unseren Kunden weitere Alternativen bieten können.
EBERT.MARKENSTRATEGIE
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DIE AUTOWELT EBERT BEFINDET SICH IM BESITZ DER
UNTERNEHMERFAMILIE PFENNING, DIE MIT DER
REGION SEHR VERBUNDEN IST.
Dominik Bessler: Ja, das ist ein großer Mehrwert,
den wir gegenüber anderen Autohäusern haben. Wir
übernehmen Verantwortung für unsere Mitarbeiter,
unsere Lieferanten sowie unsere Dienstleister und stehen
hinter unseren Kunden. Es ist kein Zufall, dass wir bei
der Mitarbeitergewinnung keine Probleme haben. Viele
Mitbewerber klagen, keine guten Mitarbeiter zu finden,
aber wir werden empfohlen – weil wir den Leuten eine
Perspektive geben, sich im Unternehmen weiterzuent-
wickeln. Die familiären Werte, die die pfenning-Gruppe
als Dachgesellschaft pflegt, leben wir auch eins zu eins
in der Autowelt Ebert. Ich bin sehr glücklich darüber,
diesen engen Draht zu Karl-Martin Pfenning zu haben,
der uns mit seiner ganzen Erfahrung immer zur Seite
steht. Er hat auch einen schönen Leitsatz geprägt, der
für unsere Arbeit gilt: „Der Kunde steht immer im Mittel-
punkt, aber niemals im Weg“. Ich finde, das sagt viel aus
über unsere gemeinsame Unternehmensphilosophie.
Volker Knapp: Ich denke auch, dass es kaum einen
weiteren Betrieb in der Größe der Autowelt Ebert gibt,
der „familiäre“ Werte so ernsthaft lebt und pflegt, wie
wir es tun. Vertrauen, kurze Wege und transparente
Kommunikation – das prägt unser Miteinander und
unseren Umgang mit den Kunden.
Dominik Bessler: Bei uns steht definitiv der Mensch im
Mittelpunkt! Dieser menschliche Faktor, dieses nahbare
und familiäre Miteinander, versuchen wir im gesamten
Autowelt Ebert-Netzwerk jeden Tag zu leben: im Service
und im Verkauf. Für uns ist es einfach zentral, die Kunden
spüren zu lassen, dass sie uns auch persönlich wichtig sind.
„Der Kunde
steht immer im
Mittelpunkt, aber
niemals im Weg.“
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NACH IHREN LIEBLINGS-AUTOMARKEN MÜSSEN
WIR SIE NICHT FRAGEN, ODER?
Dominik Bessler: Ganz klar, ich habe den Mercedes-
Benz-Stern quasi schon eintätowiert, aber natürlich stehe
ich auch zu 100 Prozent hinter jeder einzelnen Marke, die
wir im Portfolio haben. Wenn Sie mich aber nach meinen
Lieblings-Mercedes-Benz-Modell fragen, werden Sie viel-
leicht überrascht sein. Ich bin zwar ein sportlicher Fahrer
und hätte es mir früher nie vorstellen können, aber heu-
te ist der V-Klasse-Van mein Lieblingsauto. Er ist einfach
das perfekte Familienauto, bietet Platz und Komfort für
meine Frau und mich, unsere zwei Kinder und den Hund.
Volker Knapp: Ich bin natürlich von Kind auf Ford-Fan.
Die Marke bedeutet mir extrem viel, denn ich bin mit ihr
aufgewachsen. Schon als Kind hat mich der Mustang
fasziniert, der ja auch heute noch eine echte Ikone ist.
Mein erstes eigenes Fahrzeug war ein Ford Fiesta mit
60 PS, mit dem ich, nach Erhalt des Führerscheins zum
18. Geburtstag, die Region unsicher gemacht habe. Heute
bin ich absoluter Fan der Ford ST-Modelle beim Puma und
beim Focus. Diese bieten einen perfekten Mix aus Sport-
lichkeit, Komfort und bieten dazu Platz für die Familie.
EBERT.MARKENSTRATEGIE
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WELCHE ROLLE SPIELT FÜR SIE DIE E-MOBILITÄT?
Uwe Reinhard: Marken wie Mercedes-Benz werden
weiter hocheffiziente Verbrennungsmotoren entwickeln
und anbieten, aber elektrische Modelle sind das wichtige
Zukunftsthema. Wir hoffen, dass die E-Mobilität von
der neuen Regierung auch wieder vorangetrieben und
gefördert wird. Wir sind für die Zukunft jedenfalls
bestens gerüstet, denn alle Marken der Autowelt Ebert
verfügen über elektrische oder hybride Fahrzeuge im
Portfolio, wie beispielsweise den weltweit einzigen
Diesel-Hybrid von Mercedes-Benz.
SIE STAMMEN AUS DER REGION. WIE WICHTIG IST
IHNEN DIE REGIONALE VERWURZELUNG?
Dominik Bessler: Ich stamme ursprünglich aus dem
Gorxheimertal bei Weinheim und bin in der Region
Odenwald groß geworden. Vom Land zu kommen
genieße ich sehr. Ich finde es auch für meine Kinder
einfach schön, in einem guten regionalen Umfeld
aufzuwachsen.
Volker Knapp: Ich bin in Weinheim geboren und in
der Region aufgewachsen. Ich bin glücklich, hier zu leben
und genieße unsere Lebensart. Das beste Beispiel ist der
Weinheimer Marktplatz. Das ist und bleibt einer meiner
Lieblingsorte in der Region, denn dort trifft Qualität auf
die Herzlichkeit der Menschen unserer Region. Dort
kennt jeder jeden und es gibt immer etwas zu erzählen.
Ob das jetzt das Diebsloch, der Platzhirsch oder der
Tafelspitz ist – fast alle Gastronomen sind Kunden bei
uns, daraus resultiert ein vertrauensvolles und freund-
schaftliches Miteinander.
WENN SIE MAL NICHT GESCHÄFTLICH UNTERWEGS
SIND. WIE ENTSPANNEN SIE AM LIEBSTEN?
Dominik Bessler: Also ich liebe die Pfalz, ich bin dort
mit Begeisterung mit den Kindern in den Weinbergen
unterwegs, besuche mit Freude Weingüter und gehe
sehr gerne gut essen. Für mich und meine Frau ist
das nicht bloß eine Nahrungsaufnahme, sondern
eine echte Leidenschaft geworden. Unser aktuelles
Lieblingsrestaurant in der Pfalz ist ein echter Geheimtipp –
das Leopold Restaurant in Deidesheim. Ansonsten bin
ich sehr gerne auf den Golfplätzen in der Region unter
wegs, am meisten auf meinem Heimatplatz, in Viernheim.
Das verschafft mir den notwendigen Ausgleich, um wieder
Kraft zu tanken.
Volker Knapp: Wenn ich einmal nicht geschäftlich
unterwegs bin, genieße ich vor allem die Zeit mit meiner
Familie – meiner Frau, unseren beiden Töchtern und
unserem Labrador. Zu Hause gemeinsam zu entspannen
oder kleine Unternehmungen zu unternehmen, ist für
mich der perfekte Ausgleich. Außerdem bin ich sehr
gern sportlich aktiv – sei es beim Fußball, Badminton,
Beachtennis oder in den Bergen beim Wandern.
Bewegung hilft mir, den Kopf frei zu bekommen und neue
Energie zu tanken. Vor kurzem habe ich zudem an einem
Golf-Schnupperkurs teilgenommen und festgestellt,
dass auch dieser Sport mir großen Spaß macht und
zur Entspannung beiträgt. Deshalb plane ich, bald die
Platzreife zu absolvieren, um künftig regelmäßig Golf
spielen zu können.
WO SEHEN SIE DIE AUTOWELT EBERT IM JAHR 2030?
Dominik Bessler: Unser Ziel und unser Anspruch:
die Autowelt Ebert als Automobil-Dienstleister Nummer
eins in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar –
mit einem Standort-Netzwerk in den drei Bundesländern
Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
Für alle, die sich im Jahr 2030 für Mobilität interessieren,
wird es keinen Weg an uns vorbei geben, denn wir
werden ein nochmals erweitertes Portfolio als heute an-
bieten. Nicht nur mit Verkauf, Finanzierung und Leasing,
sondern auch mit weiteren Marken, neuen Formen der
Kurz- und Langzeitmiete und innovativen Serviceleistungen.
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AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01
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VORAUS
WAS WAR DER GEBURTSMOMENT DER LÖWE ENERGIE?
Denis Löwe: Es gab eine familiäre Verbindung zum
Energieunternehmen EnBW, und ich konnte dort eine
Stelle im Vertrieb ergattern. Von da an ging es auf der
Karriereleiter steil bergauf: Vom Haustürgeschäft über
die erste Teamleitung bis hin zur Leitung des Regional-
geschäfts. Strategische Marketingplanung war mein
Ding – und das hat für richtig gute Wachstumsraten bei
EnBW gesorgt.
DIE KARRIERE BEIM KONZERN WAR ABER NICHT
SPANNEND GENUG?
Denis Löwe: Spannend schon, aber irgendwann kam
der Punkt, dass die Kunden mehr wollten als Standard
tarife. Weil ich erkannt hatte, dass Versorger in unter
schiedlichen Netzgebieten unterschiedliche Preise
anbieten, habe ich eine innovative Multiversorger-
Strategie entwickelt. Das war 2016 die Geburtsstunde
des Geschäftsmodells, mit dem ich 2019 mein Start-up
„Loewe.One“ gegründet habe.
WAS WAR DAS ZIEL?
Denis Löwe: Mein Ziel war es, gewerblichen Kunden
aus dem Mittelstand komplexe Themen der Energie-
Versorgung, des Energie-Managements und der Energie-
Kalkulation so einfach und transparent wie möglich zu
erklären – und ihnen die Beschaffung von den Schultern
zu nehmen. Bis 2020 habe ich mit meinem Team die
Produktpalette ständig erweitert und neue Marktseg-
mente aufgenommen. Das Herzstück war der Aufbau
einer Vertriebsplattform mit Energieprodukten unter-
schiedlicher Energieversorger. 2021 habe ich die Firma
dann an einen Gesellschafter verkauft, und seitdem
rocken wir LÖWE ENERGIE als Duett – mit 18 festen
Mitarbeitern und über 150 externen Handelsvertretern.
Sie sehen aus wie DJs, die ein
Electronic-Music-Label führen, doch
Denis Löwe und Sören Sobottka
elektrifizieren auf andere Weise:
Ihre ebenso erfolgreiche wie innovative
Löwe Energie GmbH zeigt Unternehmen
aus der mittelständischen Wirtschaft
smarte Wege zu preiswerter Energie-
versorgung.
Im Interview erklären die beiden
Geschäftsführer ihr Erfolgsmodell –
und verraten, warum ihnen aktuell
(noch) kein E-Auto in die Garage kommt.
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AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01
KUNDENPORTRAIT.LOEWE ENERGIE
Denis Löwe (vorne rechts) und Sören Sobottka
SÖREN, WARUM BIST DU DAMALS BEI LÖWE ENERGIE
EINGESTIEGEN?
Sören Sobottka: Mit Denis hatte ich ja schon am Aufbau
der Firma gearbeitet und wir haben gemerkt: Das passt,
wir wollen ein gemeinsames Unternehmen starten.
2022 wurde schon sehr erfolgreich für uns: Der Fokus
auf Gewerbekunden brachte rasantes Wachstum mit
über 500 Unternehmen – vom Kino bis zum Großkon-
zern alles vertreten – denn alle benötigen Erdgas und
Gewerbe-Strom als Energiequelle. Mittlerweile betreuen
wir gute drei Terawattstunden Energievolumen, das sind
0,5 Prozent des deutschen Energiebedarfs.
DER ENERGIEMARKT VERÄNDERT SICH STÄNDIG.
SEID IHR DA STÄNDIG AUF ALARM?
Sören Sobottka: Das kann man schon so sagen. Wir
müssen ständig informiert sein und besitzen daher eine
Expertise, die Unternehmen nicht haben können. Vor
drei Jahren standen noch vollkommen andere Einkaufs
parameter im Vordergrund. Um heute eine zuverlässige
Energielieferung zu beziehen, bedarf es zahlreicher Pro-
gnosen, Kenntnisse über Beschaffungsstrategien und
den Mut, bei stark schwankenden Energiepreisen einzu-
decken. Wir zeigen den Weg zu Ökoangeboten, klären
über Preistreiber auf und informieren über strategische
Beschaffungsmethoden. Alles kostenfrei, alles zu 100
Prozent unabhängig und alles schnell und einfach.
WAS UNTERSCHEIDET EUCH VON MITBEWERBERN?
WAS MACHT LÖWE ENERGIE EINZIGARTIG?
Sören Sobottka: Während viele Mitbewerber den
Schwerpunkt auf den Vertragsabschluss legen, setzen
wir auf eine nachhaltige und partnerschaftliche Beglei-
tung unserer Kunden. Für uns steht eine umfassende
Beratung im Mittelpunkt. Grundlage ist stets eine
sorgfältige Analyse, da jedes Unternehmen individuelle
Anforderungen und Zielsetzungen hat. So benötigen
beispielsweise Bäckereien in erster Linie Planungs-
sicherheit, während stark wachsende Unternehmen
flexible Modelle bevorzugen. Wir entwickeln maßge-
schneiderte Strategien zur Energiebeschaffung und
unterstützen bei Bedarf sogar in Bereichen wie der Pro-
duktionsplanung. Besonders für größere Unternehmen
spielt eine präzise Planung eine entscheidende Rolle.
Ein Beispiel ist einer unserer Kunden, ein führender
Gemüse- und Fruchthändler aus der Region Stuttgart
mit rund 160 Niederlassungen. Allein die Kühlsysteme
verursachen hier einen Jahresverbrauch von rund 28
Millionen Kilowattstunden an zahlreichen, bundesweit
verteilten Abnahmestellen. Eine durchdachte Energiebe-
schaffung ist in diesem Umfeld eine äußerst komplexe
und anspruchsvolle Aufgabe – die wir gemeinsam mit
unserem Kunden erfolgreich meistern.
KUNDENPORTRAIT.LOEWE ENERGIE
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AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01
Energie
in Bewegung.
bereits das Thema Batteriespeichersysteme, ein wichtiges
Zukunftsthema.
IHR MACHT EINEN SEHR ENTSPANNTEN EINDRUCK,
ABER SICHER IST EUER BUSINESS AUCH MAL
ANSTRENGEND BIS STRESSIG?
Denis Löwe: Es ist auch mal stressig, aber es macht
auch eine Menge Spaß, der bei uns in der Zusammen-
arbeit entsteht. Wir haben hier in Heidelberg ein sehr
gutes Team mit einem tollen Zusammenhalt und einer
tollen Dynamik. Das ist auch ein Punkt, der uns von
anderen unterscheidet: Wir sind locker und haben Spaß
bei der Arbeit, die wir lieben.
STROM IST EUER GROßES THEMA. FAHRT IHR
EIGENTLICH AUCH ELEKTROAUTOS?
Sören Sobottka: Wir sind zwar Strom-Experten, aber
im Herzen sind wir echte Verbrenner-Fans. Und wir
sehen natürlich, dass E-Autos das Strom-Netz unge-
mein auslasten. Aus unserer Sicht wird es noch ein
paar Jahre dauern, bis die Technik und die ganze
Infrastruktur so ausgereift sind, dass auch für uns ein
Umstieg in Frage kommt. Bis dahin sind wir sehr glück-
lich mit unserer Mercedes-Benz Flotte – natürlich von
der Autowelt Ebert.
WEIL SICH DER ENERGIEMARKT PERMANENT
VERÄNDERT?
Sören Sobottka: Ja, denn Preisschwankungen und hohe
Volatilität sind heute in hohem Maße politisch geprägt.
Die konventionelle Energiegrundlast, die früher durch
Atomkraftwerke gewährleistet wurde, ist weggefallen.
Gleichzeitig geraten Kohlekraftwerke aufgrund strenger
CO2-Auflagen zunehmend unter Druck. Mit dem Ausbau
erneuerbarer Energien wie Sonne und Wind sind wir
stärker denn je von Witterungsbedingungen abhängig.
Das führt zu einer volatilen Energieerzeugung und somit
zu hochpolitischen Preisentwicklungen. Preissprünge
von mehreren Cent pro Kilowattstunde sind inzwischen
keine Seltenheit. Genau an diesem Punkt setzen wir
an: Mit intelligenten und individuell zugeschnittenen
Einkaufsstrategien helfen wir, diese Risiken abzufedern
und die wirtschaftlichen Nachteile zu minimieren. Der
Vorteil für unsere Kunden: Sie müssen sich um nahezu
kaum etwas kümmern. Sie überlassen die Arbeiten uns
und verschaffen sich so Freiräume für ihr Kerngeschäft.
WAS IST DIE ZUKUNFTSPERSPEKTIVE? WO SEHT IHR
LÖWE ENERGIE IN DREI JAHREN?
Sören Sobottka: Wir werden weitere Geschäftsfelder
integrieren und weiter wachsen. Neu im Portfolio ist
06221/431130
dialog@loewe.gmbh
www.loewe.gmbh
KUNDENPORTRAIT.LOEWE ENERGIE
Produkte aus der Region
bieten Qualität und Genuss –
und jeder Kauf bei lokalen
Manufakturen, Betrieben und
Unternehmen fördert die Vielfalt
der eigenen Heimat. Die folgenden
Tipps laden auf jeden Fall zum
Entdecken und Genießen ein.
genuss
welt.
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AUTOWELT.EBERT MAGAZIN 2025/01
LIFESTYLE.GENUSSWELT